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Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte
(Ab 12 Jahren / 121 Minuten)

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.



Die Blutgräfin

Die Blutgräfin
(Ab 12 Jahren / 120 Minuten)

Jahrhunderte nach ihrem mysteriösen Verschwinden taucht die Blutgräfin (Isabelle Huppert) im heutigen Wien wieder auf. Der Legende nach ist sie eine der fleißigsten Vampirinnen des 16. Jahrhunderts, die sich reihenweise Dienstmädchen schmecken ließ. Gemeinsam mit ihrer treuen Zofe Hermine (Birgit Minichmayr) versucht sie, ein gefährliches Buch aufzuspüren, das die Macht besitzt, alles Böse zu vernichten – einschließlich Vampire. Doch auch die Konkurrenz ist hinter dem Buch her: eine Allianz aus Vegetariern und Ordnungsmächten will sie und ihre Wiener Vampir-Bande dingfest machen. Und ein Kongress kleingeistiger Geisteswissenschaftler plant gar die Analyse der „Identität der Vampire im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit“. Als Untersuchungsgegenstand jedoch taugt die Blutgräfin nicht, lieber begibt sie sich selbst auf Schnitzeljagd entlang der prächtigen historischen Orte Wiens. Zwei Vampirforscher und ein Polizeiinspektor sind ihnen dicht auf den Fersen durch gesellige Gruften, über Friedhöfe und auf Riesenräder: überall sind Spuren zu entziffern, die zum Buch der Bücher führen. Die morbide Welt des alten Wiens – eine Bibliothek unendlicher Möglichkeiten.

Zwischen Irr-Sinn und Aber-Witz: DIE BLUTGRÄFIN von Kultregisseurin Ulrike Ottinger ist die Mutter aller Kinofeste, ein groteskes Gelage grandioser Grande Dames, die nach dem roten Elixier des Lebens streben und auf der Umlaufbahn der Deutungen absolut uneinholbar sind. Neben Isabelle Huppert spielen zu Höchstform auf: Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger, Conchita Wurst, Karl Markovics und viele mehr. Ein exzellentes, spielfreudiges Ensemble in einer federleichten Vampirkomödie, die schon jetzt unsterblich ist.



Salz und Wasser - mit der legendären Polarstern in die Antarktis

Salz und Wasser - mit der legendären Polarstern in die Antarktis
(Ohne Altersbeschränkung / 106 Minuten)

In der eisigen Welt der Antarktis und den rauen Wellen des Südlichen Ozeans untersucht eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen, ob der größte Eisschild der Welt, die Ostantarktis, vom Abschmelzen bedroht ist. Die Folge wäre ein globaler Anstieg des Meeresspiegels um 52 Meter. Der Schlüssel ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung der Polarstern. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich. SALZ UND WASSER bietet einen persönlichen Einblick in das, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt. Die begleitete Polarstern-Expedition wurde ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR.



Lieblingsmenschen

Lieblingsmenschen
(Ab 6 Jahren / 108 Minuten)

LIEBLINGSMENSCHEN – Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes und Amir unter der Regie von Helena Hufnagel feierte seine Weltpremiere am 28. Juni beim 43. Filmfest München. X Verleih bringt die Feel-Good-Komödie am 19. November 2026 in die Kinos. Der Film ist inspiriert von einer wahren Freundschaft: Amir ist 31, schwul und gerade aus dem Iran geflüchtet. Agnes ist 101, ein Berliner Original und immer noch zu jung fürs Altersheim (findet sie). Die beiden ziehen zusammen, werden Freunde – und retten einander das Leben.



2Quadratmeter-Wo ist dein Platz für die Ewigkeit

2Quadratmeter-Wo ist dein Platz für die Ewigkeit
(Ab 6 Jahren / 86 Minuten)

Tayfun, ein Bestatter für die belgisch-türkische Gemeinschaft, muss Familien dabei helfen, zu entscheiden, wo ihre Angehörigen beigesetzt werden sollen. Mit seinem ironischen Humor und seinen alltäglichen Verhandlungen zeigt „2 m²“ die Mischung aus Zugehörigkeit, Bürokratie und kleinen Absurditäten, die das Leben zwischen zwei Heimatländern prägen.

„How Much Land Does a Man Require?“ lautet der englische Titel einer Kurzgeschichte von Leo Tolstoi aus dem Jahr 1886. In der heutigen Zeit könnte die Antwort lauten: 2 m² – die Größe eines Grabes. Das ist das Geschäft, in dem Tayfun Veli Arslan’o aus Genk Erfolg hat: die Toten zur letzten Ruhe zu betten. Doch für ihn stellt sich bei fast jeder Beerdigung eine bestimmte Frage: Wo genau soll die letzte Ruhestätte sein? Die meisten Menschen, die seine Dienste in Anspruch nehmen, sind Einwanderer oder deren Nachkommen, und viele Familien ziehen es vor, ihre Angehörigen nicht auf belgischem Boden, sondern im alten Heimatland beisetzen zu lassen.