Start ab 05. November:
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Marianengraben
Der zweite Film der KirchenKino-Reihe ist MARIANENGRABEN Paula (Luna Wedler) durchlebt eine tiefe Trauerphase, nachdem ihr kleiner Bruder Tim in Triest im Meer ertrunken ist. Von Schuldgefühlen geplagt, scheint ihr Lebenswille erloschen. Als sie auf den alten Griesgram Helmut (Edgar Selge) trifft, der die Urne seiner Ex-Frau nach Italien fahren will, sieht sie endlich wieder einen Hoffnungsschimmer: Nach Triest fahren, an den Strand, an dem ihr Bruder gestorben ist. Nur dort wird sie sich ihm endlich wieder nahe fühlen können. Während der abenteuerlichen Reise entwickelt sich mit Helmut eine unerwartete Freundschaft – und eine neue Lebensfreude erwacht.
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Alte Liebe
Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not. Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, der unlängst im Hanser Verlag neu aufgelegt wurde, erzählen der Regisseur Andreas Dresen und die Drehbuchautorin Laila Stieler die berührende Geschichte zweier Menschen, die nach vier Jahrzehnten Jahren Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist.
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Hohhauskonzert: duoka
duoka Samstag, 7. November 2026 30 Jahre duoka- Jubiläumstour Das 1996 gegründete Duo verbindet das klassiche Saxophon mit der Welt der Perkussion- von Bach über Piazzolla bis hin zu rockigen und meditativen Klängen.
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Corpus Delicti
Der besondere Film des Monats November in der Cinemascope-Reihe ist CORPUS DELICTI In einer nahen Zukunft repräsentiert die „Methode“ eine Gesellschaft, die Gesundheit und maximale Sicherheit für alle verspricht. Das Leben der Wissenschaftlerin Mia Holl (Hannah Herzsprung) ändert sich schlagartig, als ihr Bruder Moritz (Damian Hardung) des Mordes beschuldigt wird. Die Beweise sind erdrückend – und doch ist Mia von seiner Unschuld überzeugt. Ein Widerspruch, der sie zum Handeln zwingt – gegen ein System, das keinen Zweifel zulässt. Doch wem kann sie noch trauen? Ihrer Kollegin Christiane (Haley Louise Jones), dem Anwalt ihres Bruders (Christian Friedel) oder dem charismatischen Journalisten Kramer (Alexander Fehling)? Ihr Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit macht sie selbst zur Gejagten.
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Hiddensee
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart. In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen. HIDDENSEE ist ein gleichsam poetisches wie beunruhigendes Kinoerlebnis voller visueller und erzählerischer Kraft.
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Außer Atem (1960)
Nachdem wir in NOUVELLE VAGUE gesehen haben, wie AUSSER ATEM höchstwahrscheinlich gedreht wurde, kommt hier das Original: Kleinganove und Berufsrebell Michel (Jean-Paul Belmondo) gerät mit einem gestohlenen Auto in eine Verkehrskontrolle und erschießt im Affekt den Polizisten. Auf seiner anschließenden Flucht taucht er bei der so hübschen wie klugen Amerikanerin Patricia (Jean Seberg) in Paris unter und will sie überreden, sich mit ihm nach Italien abzusetzen. Während die polizeilichen Ermittlungen immer engere Kreise ziehen, muss Patricia eine Entscheidung treffen.
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