Eine Region lebt Demokratie

Eine Region lebt Demokratie
(Ohne Altersbeschränkung / 96 Minuten)

 
 

Der Dokumentarfilm stellt die Beteiligten der Partnerschaften für Demokratie des Vogelsbergkreises und der Stadt Alsfeld vor. Er begleitet sie bei der Umsetzung unterschiedlichster Projekte und Veranstaltungen. Diese haben alle zum Ziel eine gemeinsame Strategie für Demokratieentwicklung in der Region zu erarbeiten und umzusetzen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf die Kinder und Jugendlichen aus den unterschiedlichen Jugendbeteiligungsmodellen in der Region und deren Motivation und Aktionsformen gelegt. Die Projektbeteiligten wurden über ein Jahr filmisch in ihrem Alltag und ihren Projekten begleitet. Gezeigt werden unter anderem eine Aktion des Kreisjugendparlamentes während des hessischen Familientages in Alsfeld und der Jugendklimagipfel in Lauterbach. Außerdem kommen bei verschiedenen Interviews Akteure aus Politik, Verwaltung aber auch der Zivilgesellschaft zu Wort und beschreiben ihre unterschiedlichen Zugänge zu dem Thema Demokratieförderung.

 

 

Kinowoche vom 08. November bis 14. November
Mi. 14.11.
20 Uhr



Das Wunder von Mals - Zur Webseite

Das Wunder von Mals
(Ohne Altersbeschränkung / 88 Minuten)

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feurwerk der Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden.

Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich bei in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfellobby denkt keinen Augenblick daran dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstigen Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Machtmitteln.

Ein ungleicher Kampf beginnt, indem die Menschen in Mals über sich hinauswachsen werden. Denn ihr „Nein“ zu Pestiziden und Monokulturen ist gleichzeitig ein „Ja“ zu Vielfalt, Schönheit und Eigenart, ein „Ja“ zur eigenen Identität.

„Ein Film der zeigt, wie wir unsere Ohnmacht und Lethargie überwinden können. Man verlässt das Kino mit Zuversicht und guter Laune.“

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Do. 15.11.
20 Uhr



Die grüne Lüge  - Zur Webseite

Die grüne Lüge
(Ohne Altersbeschränkung / 93 Minuten)

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Fr. 16.11.
20 Uhr



Halt!Los! - Zur Webseite

Halt!Los!
(Ohne Altersbeschränkung / 75 Minuten)

Film & Gespräch

Halt!Los! begleitet einen jungen Mann, der an einer Psychose erkrankt, da ihn die Existenzängste seiner Umwelt erdrücken und er sich daraufhin in eine Scheinwelt flüchtet.

Max, 21 Jahre, trommelt leidenschaftlich in Frankfurter Clubs zu elektronischer Musik, doch sein Vater findet das realitätsfremd und sieht die letzte Karrierechance für Max in seiner eigenen Versicherungskanzlei. Als Max´ persönliche Pläne zu scheitern drohen, wird der Widerstreit zwischen dem Druck von außen und seinen eigenen Wünschen immer stärker und gipfelt in einer Psychose. Kann er es trotzdem schaffen, sich mit seinem Lebenstraum selbst zu verwirklichen?

Hintergrund & Infos zu Halt!Los!

Moritz Becherer schrieb das Drehbuch zu Halt!Los! und führte Regie. Mit dem Film geht er seinem persönlichen Anliegen nach, jungen Menschen Mut zu machen, an sich selbst glauben zu dürfen. Angst sollte nicht als Antrieb unserer Gesellschaft dienen, sondern als die Ursache vieler innerer Zerwürfnisse gesehen werden. Becherer hatte selbst fünf Jahre lang mit einer Psychose zu kämpfen. (MB)

Im Anschluss an den Film steht der Regisseur Moritz Becherer für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der hessen film tour 2018 statt.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Sa. 17.11.
20 Uhr



Zeit für Utopien - Zur Webseite

Zeit für Utopien
(Ohne Altersbeschränkung / 98 Minuten)

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

„Ich wollte nicht mehr Teil des Problems sein, sondern Teil der Lösung werden“, erzählt Petra Wähning von ihrem Entschluss, ein Projekt der „Solidarischen Landwirtschaft“ zu starten. Statt ihr Geld im Supermarkt zu lassen investieren 300 Konsumenten direkt in einen landwirtschaftlichen Betrieb und werden dafür von diesem mit Lebensmitteln beliefert. Aber lassen sich mit Modellen, die im Kleinen funktionieren, auch große Städte versorgen? Petra Wähning macht sich auf die Reise und entdeckt in Südkorea die Genossenschaft „Hansalim“, deren Bauern 1,5 Millionen Menschen mit regionaler Frischkost in Bio-Qualität versorgen. Weil rund 70 Prozent der Konsumentenpreise bei den Herstellern landen, haben die Bauern von „Hansalim“ eine gute Perspektive.

Laura Gerritsen von „fairphone“ macht sich auf den Weg zu den Kobalt-Minen im Kongo, um für die in Smartphones benötigten Mineralien faire Produktionsbedingungen zu etablieren: „Alles was wir in Europa kaufen, hat einen Einfluss auf die Herstellungsländer, die sich sehr oft im Süden befinden. Wir wollen Signale für die Konzerne geben, dass für die Konsumenten neben Gewinn auch soziale und ökologische Kriterien wichtig sind“.

„Angesichts der Klimakatastrophe haben sich die zivilisierten Regierungen der Welt darauf geeinigt, dass in Zukunft jeder Mensch nur 2,5 Tonnen Kohlendioxid im Jahr verbrauchen  darf, in Europa werden aber derzeit durchschnittlich elf Tonnen pro Kopf verbraucht“, sagt der Vordenker der Postwachstumsgesellschaft Niko Paech. Im Züricher Wohnprojekt „Kalkbreite“ wird vorgelebt, wie dieses Ziel zu erreichen ist, ohne auf einen angenehmen Lebensstil verzichten zu müssen.

1336 Tage dauerte die Besetzung einer Fabrik, die der Unilever-Konzern schließen wollte. Heute verwalten die Mitarbeiter den Betrieb in Südfrankreich als Genossenschaft „Scop Ti“ selbst. „Es liegt jetzt an uns, diese Kooperative mitzutragen, um gemeinsam dort anzukommen wo wir hinwollen“, sagt Rim Hindri.

Gibt es nach dem Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierender Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt?

Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.

 

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Mo. 19.11.
Mi. 21.11.
20 Uhr
20 Uhr



10 Jahre „Plötzlich Engel“ - Zur Webseite

10 Jahre „Plötzlich Engel“
(Ohne Altersbeschränkung / 60 Minuten)

Genau vor 10 Jahren wurde im Lichtspielhaus Lauterbach die Premiere von „Plötzlich Engel“ aufgeführt. 

Endlich Sommerferien...doch eine Reihe unglücklicher Missverständnisse führen dazu, dass Ben (Moritz Habl) zu seiner Tante fahren muss! Eine Katastrophe für ihn...

...doch schon am ersten Tag begegnet er Sophie (Lisa Kött), in die er sich Hals über Kopf verliebt.
Da er aber weder ihren Nachnamen noch ihre Adresse kennt, macht er sich auf die Suche nach ihr. Als diese Suche leider vergeblich endet, lernt Ben zufällig Leonie (Alexandra Purkl) kennen, die sich sofort an ihn ranmacht.

Als sich jedoch herausstellt, dass Leonie Sophies beste Freundin ist, gerät die ganze Sache aus dem Ruder.
Leonie versucht mit allen Mitteln ein Wiedersehen zwischen Ben und Sophie zu verhindern, doch als dies auffliegt, steht Ben vor einer Entscheidung…

Der Kampf um seine erste große "Ferien-" Liebe beginnt….

 

 

 

Kinowoche vom 22. November bis 28. November
So. 25.11.
17 Uhr



Attila - OpernLiveÜbertragung

Attila - OpernLiveÜbertragung
(Ohne Altersbeschränkung / 140 Minuten)

Die Mailänder Scala eröffnet die Spielzeit 2018/2019 mit Giuseppe Verdis "Attila". Bei der Premiere am 7. Dezember steht mit Riccardo Chailly der Musikdirektor der Scala am Pult, Regisseur ist Davide Livermore. Die Hauptrolle übernimmt der russische Bass Ildar Abdrazakov, die Spanierin Saioa Hernández spielt die Odabella.
Die Oper wird europaweit in HD und 5.1 Surroundsound in ausgewählte Kinos übertragen.

Erleben Sie die Saisoneröffnung live im Lichtspielhaus Lauterbach.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt beträgt 22€ / ermäßigt 20€.

Reservierungen bitte unter unserer kostenfreien Hotline 0800 080 1010.

Ab Freitag, den 07. Dezember