Eine Handvoll Wasser

Eine Handvoll Wasser
(Ab 12 Jahren / 90 Minuten)

Achtung! Ab Montag, den 17. Januar, gilt 2G+! Für Besucher mit Booster-Impfung ändert sich nichts. Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich einen tagesaktuellen (nicht älter als 24 Stunden) negativen Coronatest. Für Schulkinder reicht das Testheft aus der Schule.

Der knorrige Konrad (Jürgen Prochnow), 85, hat zumeist verhagelte Laune.

Vor Kurzem starb seine Frau und seine einzige Tochter Ingrid ist nicht nur kinderlos geblieben, sondern will jetzt auch noch ihre Freundin heiraten. Konrad kann sich nicht helfen, das schmeckt ihm einfach nicht.

Das Mädchen Thurba, 12, hat da ganz andere Probleme. Sie springt aus dem ersten Stock, um der Familien-Abschiebung als Dublin-Fall zu entgehen. Zwischenziel erreicht: Familie getrennt, Abschiebung vereitelt. Doch nun ist sie allein draußen auf der Straße, im Oktober…

Eines Nachts hört Konrad etwas im Keller, bewaffnet sich mit einer Nagelschusspistole und feuert in die Dunkelheit. Er trifft die kleine Thurba, die verletzt aufschreit. Konrad ist völlig durcheinander, das kann doch gar nicht sein! Doch das Mädchen rührt ihn, ob er will oder nicht.

Thurba kommt aus dem Jemen und ist seit 2017 nach einem Jahr Flucht vor dem Krieg mit ihrer Mutter und zwei Baby-Brüdern in Deutschland gestrandet. Die Familie soll zwar nach Bulgarien zurückgeschickt werden, wo sie erstmals Asyl bekam, aber eigentlich wollen sie zu einem Onkel in Großbritannien.

Also schlägt Thurba dem alten Konrad einen Deal vor…

Reservierung bitte unter der kostenfreien KinoHotline 0800 080 1010 (von 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (bitte bis einen Tag vor der Vorstellung).

Kinowoche vom 13. Januar bis 19. Januar
So. 16.01.
Di. 18.01.
20 Uhr
20 Uhr



Große Freiheit

Große Freiheit
(Ab 16 Jahren / 116 Minuten)

Achtung! Ab Montag, den 17. Januar, gilt 2G+! Für Besucher mit Booster-Impfung ändert sich nichts. Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich einen tagesaktuellen (nicht älter als 24 Stunden) negativen Coronatest. Für Schulkinder reicht das Testheft aus der Schule.

Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten im Deutschland der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?

Wir bitten um Reservierung über die kostenfreie KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (bitte bis einen Tag vor der Vorstellung).

Kinowoche vom 20. Januar bis 26. Januar
So. 23.01.
Di. 25.01.
20 Uhr
20 Uhr



Der Rosengarten von Madame Vernet

Der Rosengarten von Madame Vernet
(Ab 6 Jahren / 96 Minuten)

Achtung! Ab Montag, den 17. Januar, gilt 2G+! Für Besucher mit Booster-Impfung ändert sich nichts. Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich einen tagesaktuellen (nicht älter als 24 Stunden) negativen Coronatest. Für Schulkinder reicht das Testheft aus der Schule.

Eve führt eine traditionsreiche Gärtnerei im französischen Burgund. Ihr Vater, ein begnadeter Rosenmeister, hat sie von Kindheit an in die edle Kunst der Rosenzüchtung eingeführt. Sie ist eine wahre Blumenkönigin und seit dem Tod des Vaters herrscht sie allein über die blühenden Rosenfelder und das bis unter die Decke mit Duftproben angefüllte Landhaus. Doch schon acht Jahre ist es her, seit Eves Rosenschöpfungen aus Cremeweiß mit der begehrten „Goldenen Rose“ ausgezeichnet wurden und das Geschäft florierte. Nun ist die internationale Großzüchterei ihres Konkurrenten Constantin Lamarzelle der neue Stern am Rosenhimmel und Eves Blumenparadies von der Pleite bedroht. Unverhoffte Hilfe kommt ausgerechnet von drei durch ein Resozialisierungsprogramm neu eingestellte Mitarbeiter: Samir, Nadège und Fred. Sie haben zwar von Botanik keine Ahnung, kennen sich aber in Sachen Diebstahl und Einbruch bestens aus. Mit ihren drei etwas überrumpelten Junggärtnern im Gepäck macht sich Eve auf zum Hochsicherheits-Zuchtimperium von Lamarzelle und entführt eine der seltensten und kostbarsten Rosen der Welt – denn die braucht sie für die Kreation einer sagenhaft schönen Sorte, die ganz sicher zur „Goldenen Rose“ gekürt wird. Jedoch muss Eve bald feststellen, dass die Wunder des Lebens nicht berechenbar sind. In ihrer neuen Kollegengemeinschaft begegnet ihr ein unverhofftes, kleines Glück, dessen Schönheit sogar die einer frischen Rosenblüte schlägt.

Wir bitten um Reservierung über die kostenfreie KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (bitte bis einen Tag vor der Vorstellung).

Kinowoche vom 27. Januar bis 02. Februar
So. 30.01.
Di. 01.02.
20 Uhr
20 Uhr



Die Unbeugsamen

Die Unbeugsamen
(Ohne Altersbeschränkung / 104 Minuten)

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie alleine den Männern überlassen könnte.“

(Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)

DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel –Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung ge-glückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst-vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Wir bitten um Reservierung über die kostenfreie KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (bitte bis einen Tag vor der Vorstellung).

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Contra

Contra
(Ab 12 Jahren / 103 Minuten)

Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat. Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance: Wenn es dem rhetorisch begnadeten Professor gelingt, die Erstsemestlerin Naima für einen bundesweiten Debattier-Wettbewerb fitzumachen, wären seine Chancen vor dem Disziplinarausschuss damit wesentlich besser. Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge – bis Naima erkennt, dass das Multi-Kulti-Märchen offenbar nur einem Zweck dient: den Ruf der Universität zu retten.

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