Astrid - Zur Webseite

Astrid
(Ab 6 Jahren / 123 Minuten)

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten. Regie führte die mehrfache Berlinale-Preisträgerin Pernille Fischer Christensen, die das Drehbuch zusammen mit dem Kinderbuchautor Kim Fupz Aakeson schrieb: „Mein Film über die Jugend von Astrid Lindgren ist eine persönliche Hommage an eine der großartigsten Künstlerinnen Skandinaviens. Eine Liebeserklärung an eine Frau, die mit ihrer starken Persönlichkeit die herrschenden Normen von Geschlecht und Religion ihrer Gesellschaft gesprengt hat.“

Kinowoche vom 14. März bis 20. März
Mo. 18.03.
20 Uhr



Die Frau des Nobelpreisträgers - Zur Webseite

Die Frau des Nobelpreisträgers
(Ab 6 Jahren / 100 Minuten)

Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe gefällt sich als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Er genießt in vollen Zügen die Aufmerksamkeit, die ihm zu Teil wird, diverse Affären inklusive. Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Begleitet werden sie dabei von ihrem Sohn David (Max Irons) - selbst angehender Schriftsteller ohne Vaters Segen. Zwischen hochoffiziellen Empfängen, Ehrfurchtsgebaren und Damenprogramm werden die Risse der Ehe sichtbar und eine unruhige Unzufriedenheit beginnt durch Joans stoische Fassade zu brechen. Zu allem Überfluss werden die Castlemans auch noch von Journalist und Möchtegern-Biograph Nathaniel Bone (Christian Slater) verfolgt, der unnachgiebig versucht, ein dunkles Geheimnis aufzudecken.

Kinowoche vom 21. März bis 27. März
So. 24.03.
Di. 26.03.
20 Uhr
20 Uhr



Anderswo in Afrika - Zur Webseite

Anderswo in Afrika
(Ab 6 Jahren / 103 Minuten)

Ein Film über eine Entdeckungsreise, die Suche nach dem Abenteuer und nach dem Ich. Nur mit dem Fahrrad bin ich, Anselm, durch den afrikanischen Kontinent gefahren. Ich habe weder Bus, noch Bahn genutzt und ich habe während der kompletten Reise darauf verzichtet, Trinkwasser zu kaufen. Denn ich wollte Afrika erleben, wie es wirklich ist. Den Menschen und der Natur wirklich nah sein. 

Ich habe die Reise selbst gefilmt. Ich habe meine Kamera immer wieder aufgestellt, um an ihr vorbeizufahren. Um besondere Aufnahmen zu kreieren, musste ich kreativ und erfinderisch werden. Neben meinem Stativ waren Bäume, LKWs und Eselskarren meine Helfer. Bei einigen Gelegenheiten habe ich die Kamera auch Menschen auf der Straße in die Hand gedrückt, die ebenso Freude daran hatten. Aus den Aufnahmen ist der Dokumentarfilm "Anderswo. Allein in Afrika" entstanden.

Kinowoche vom 28. März bis 03. April
So. 31.03.
Di. 02.04.
20 Uhr
20 Uhr



Shoplifters - Familienbande - Zur Webseite

Shoplifters - Familienbande
(Ab 12 Jahren / 121 Minuten)

Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata (Lily Franky) und sein Sohn Shota (Jyo Kairi) auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri (Sasaki Miyu). Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann - er “stibitzt” Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo (Ando Sakura) über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue (Kiki Kilin) und Halbschwester Aki (Matsuoka Mayu), die hinter einem Einwegspiegel in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler…

Mit SHOPLIFTERS – Familienbande gelingt dem japanischen Regisseur Hirokazu Kore-eda nach NOBODY KNOWS – DIE KOFFERKINDER (2004), LIKE FATHER, LIKE SON (Jurypreis Cannes Filmfestspiele 2013) und UNSERE KLEINE SCHWESTER (2015) erneut das einfühlsame Porträt einer Familie am Rande der japanischen Gesellschaft. Meisterhaft leicht und subtil erzählt Kore-eda in SHOPLIFTERS - Familienbande von der Doppelmoral einer widersprüchlichen Nation. Auf der einen Seite eine gefühlskalte, aber sich sozial korrekt verhaltende Gesellschaft. Auf der anderen Seite die Wärme einer kleinkriminellen Familie in prekären Verhältnissen. Diesen Kontrast unterstreicht Kore-eda sowohl visuell, erstmals in Zusammenarbeit mit Kameramann Kondo Ryuto, als auch akustisch durch die Musik des Komponisten Hosono Haruomi, die dem brüchigen Glück der Familie Shibata eine fast fröhliche Leichtigkeit verleihen. Statt mit dem düsteren Pathos sozialer Außenseiter zeichnet Kore-eda seine einprägsamen Charaktere in SHOPLIFTERS - Familienbande mit einfühlsamer Menschlichkeit voller Würde und Poesie. SHOPLIFTERS - Familienbande wurde bei den Filmfestspielen Cannes 2018 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und ist außerdem die japanische Einreichung zum OSCAR® in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

Ab Sonntag, den 07. April



Widows - Tödliche Witwen - Zur Webseite

Widows - Tödliche Witwen
(Ab 16 Jahren / 129 Minuten)

Von Oscar®-Preisträger und Regisseur Steve McQueen (12 YEARS A SLAVE) sowie Ko- und Bestsellerautorin Gillian Flynn (GONE GIRL) kommt ein mörderischer, moderner Thriller, der vor dem Hintergrund von Verbrechen, Leidenschaft und Korruption spielt.

WIDOWS ist die Geschichte von vier Frauen, die nichts gemeinsam haben außer einer Schuld, die durch die kriminellen Machenschaften ihrer toten Ehemänner hinterlassen wurde. Angesiedelt im heutigen Chicago, inmitten einer Zeit des Aufruhrs, bauen sich Spannungen auf, als Veronica (Oscar®-Preisträgerin Viola Davis), Alice (Elizabeth Debicki), Linda (Michelle Rodriguez) und Belle (Cynthia Erivo) ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und einen Komplott schmieden, um die Zukunft nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Zum Cast von WIDOWS zählen des weiteren Liam Neeson, Colin Farrell, Robert Duvall, Daniel Kaluuya und Brian Tyree Henry.

Ab Sonntag, den 14. April



Gegen den Strom - Zur Webseite

Gegen den Strom
(Ab 6 Jahren / 101 Minuten)

Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg.

Ab Sonntag, den 21. April