Start ab 30. Juni:

Leander Haußmanns Stasikomödie

Leander Haußmanns Stasikomödie
(Ab 12 Jahren / 116 Minuten)

Berlin, heute: Auf Drängen seiner Freunde, seiner Frau, Kinder und Enkel hatte sich Ludger Fuchs (Jörg Schüttauf) entschlossen, Einsicht in seine Stasi-Akte zu beantragen. Heute ist er ein prominenter, ja, populärer Romanautor, gestern war er ein Held des Widerstandes der DDR; er stand also zwangsläufig unter Beobachtung der Staatssicherheit. Stolz präsentiert Ludger seiner versammelten Familie die dicke Akte. Alles hat die Stasi dokumentiert und kommentiert: seine Wohnung, seine Katze, selbst Szenen mit seiner Frau Corinna (Margarita Broich) im Ehebett… Aber dann: „Was ist denn das?!“ Ein zerrissener und wieder zusammengeklebter Brief, sehr detailliert, sehr intim…. Also von Corinna war der bestimmt nicht, und Corinna will es jetzt genau wissen. Ludger wiegelt ab: „Das war doch vor Deiner Zeit…“ Aber es ist zwecklos, die Stasi hat alles genau dokumentiert. Wütend packt Ludger seine Akte zusammen und entflieht vor dem inzwischen handfest und laut gewordenen Ehestreit nach draußen. Vor dem Haus zündet er sich eine Zigarette an und bläst den Rauch nachdenklich in die Sonne. Und er erinnert sich an den jungen Mann (David Kross), den die Stasi einst angeworben hatte, um in die Bohème des Prenzlauer Bergs einzutauchen, sie auszukundschaften und zu zersetzen. Und wie ihm das Leben dort sofort so sehr gefallen hatte: die Freiheit, die Frauen (und nicht nur eine!), dass er schon bald seinen Auftrag vergessen hatte…

Kinowoche vom 30. Juni bis 06. Juli
Do. 30.06.
Fr. 01.07.
Sa. 02.07.
Di. 05.07.
20 Uhr
20 Uhr
21 Uhr
20 Uhr


Belle

Belle
(Ab 12 Jahren / 122 Minuten)

Das Leben der 17-jährigen Suzu, die mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf lebt, verändert sich schlagartig, als sie sich auf der Plattform „U“ anmeldet – in der virtuellen Welt mit über fünf Milliarden Nutzern kann jeder so aussehen, wie er möchte. Der Avatar der schüchternen, von einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit gezeichneten Suzu ist die schöne und anmutige Bell. In der schützenden Anonymität der Online-Welt überwindet die junge Schülerin ihre Selbstzweifel und steigt über Nacht zum Mega-Star auf. Aufgrund ihrer atemberaubenden Erscheinung und ihrem phänomenalen Gesang wird sie von ihren Milliarden Followern „Belle“ genannt.

Die ganze Welt möchte wissen: Wer ist Belle? Doch der Erfolg von Suzus Alter Ego wird schon bald in den Schatten finsterer Ereignisse gestellt: Ein Konzertauftritt Belles wird von der Ankunft eines mysteriösen Wesens unterbrochen. Das Biest treibt in den virtuellen Weiten von „U“ sein Unwesen und will die friedliche Atmosphäre zerstören. Fasziniert von dem bedrohlich aussehenden Unruhestifter macht sich Belle daran, das Rätsel um ihn aufzudecken. Denn genau wie bei ihr scheint sich hinter der projizierten Oberfläche des vorgeblichen Bösewichts mehr zu verstecken, als es erst den Anschein hat.

In Belle nimmt uns Oscar®-Nominee Mamoru Hosoda auf eine atemberaubende Reise in eine Welt mit, in der die reale Welt mit der digitalen Scheinwelt der sozialen Netzwerke verschmilzt. Hier erhält man eine zweite Identität zur Selbstverwirklichung sowie all die mannigfaltigen Möglichkeiten eines digitalen Lebens.

Mit BELLE betrittst du eine Welt: In der du lebst. In der du liebst. Und frei bist.

Getragen werden die unvergesslichen Animationen von der mitreißenden Musik, die mit dem „Japanischen Oscar“ (Japan Academy Film Prize) für die BESTE FILMMUSIK ausgezeichnet wurde.

Kinowoche vom 30. Juni bis 06. Juli
So. 03.07.
Mo. 04.07.
11 Uhr
20 Uhr


Meine schrecklich verwöhnte Familie

Meine schrecklich verwöhnte Familie
(Ab 6 Jahren / 95 Minuten)

Mit MEINE SCHRECKLICH VERWÖHNTE FAMILIE ziehen jede Menge Humor, Esprit und französischer Sommerflair in die deutschen Kinos ein. In der Neuverfilmung der mexikanischen Hit-Komödie „Nosotros los Nobles” versucht der französische Millionär Francis Bartek (Gérard Jugnot), seinen verzogenen und mittlerweile erwachsenen Kindern eine Lektion fürs Leben zu erteilen: Damit sie endlich lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und nicht mehr aus Papas Tasche zu leben, gibt er vor, pleite zu sein und von den Behörden gesucht zu werden. So sind - oh, mon dieu - plötzlich seine drei Sprösslinge Philippe (Artus), Stella (Camille Lou) und Alexandre (Louka Meliava) für das Wohl der Familie verantwortlich und müssen das allererste Mal in ihrem Leben selbst arbeiten. Charmant und mit viel Witz erzählt MEINE SCHRECKLICH VERWÖHNTE FAMILIE von den Hürden des Familienlebens und den Herausforderungen des (verspäteten) Erwachsenwerdens.

Kinowoche vom 30. Juni bis 06. Juli
So. 03.07.
20 Uhr


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