Start ab 14. Juli:

Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark

Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark
(Ohne Altersbeschränkung / 55 Minuten)

In der Dokumentation der Filmemacher, Jürgen Hansen und Simone Stripp von prospecttv, geht es nicht um das Pro und Kontra der Wolfsrückkehr. Vielmehr zeigen sie die faszinierenden Folgen, die die Wiederansiedlung für das gesamte Ökosystem hat: Es entsteht neuer Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

In Kooperation mit dem Förderverein Vogelsbergluchs e.V. freuen wir uns, diese wunderbare Dokumentation, die für das Fernsehen produziert wurde, in unserem Lichtspielhaus zeigen zu dürfen! Dafür ein herzliches Dankeschön an Herrn Hansen und Frau Stripp!

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 14.07.2022, um 20:00 Uhr, mit einer Einführung in den Film durch Dr. Berndt Ott (Förderverein Vogelsbergluchs e.V.). Einlass ist ab 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei...Spenden an den Förderverein werden dankbar angenommen. Reservierungen können wir nicht vornehmen, da die Veranstaltung kostenlos ist. Bitte kommen Sie rechtzeitig...

Kinowoche vom 14. Juli bis 20. Juli
Do. 14.07.
20 Uhr


Glück auf einer Skala von 1 bis 10

Glück auf einer Skala von 1 bis 10
(Ab 6 Jahren / 92 Minuten)

Igor lebt allein und jobbt als Fahrradkurier für Biogemüse. Ein paar mehr Kontakte zu anderen Menschen wären schön, aber ansonsten ist der körperlich behinderte Hobby-Philosoph nicht unglücklich. Louis hingegen ist ein 24/7-Unternehmer, ein Workaholic, der vor lauter Arbeit in seiner Bestattungsfirma die Lebensfreude vergessen hat. Als er Igor auf seinem Fahrrad anfährt, ist ihm das doppelt peinlich: zum einen wegen seiner Unachtsamkeit, zum anderen, weil er offensichtlich einen Menschen mit Behinderung verletzt hat. Ein Unfall mit überraschenden Folgen, denn Igor hat sich in den Kopf gesetzt, dass Louis ein perfekter neuer Freund für ihn wäre … und Igor kann sehr hartnäckig sein. So kommt es, dass Louis und Igor zu einer abenteuerlichen Reise im Leichenwagen aufbrechen, die ihr Leben ordentlich auf den Kopf stellt.

GLÜCK AUF EINER SKALA VON EINS BIS ZEHN erzählt mit viel Humor von einer außergewöhnlichen Freundschaft, die mit Vorurteilen gründlich aufräumt, und vor allem eines feiert: das Leben an sich. Eindeutig eine Zehn fürs Kinopublikum!

Kinowoche vom 14. Juli bis 20. Juli
Fr. 15.07.
Sa. 16.07.
Mo. 18.07.
Mi. 20.07.
20 Uhr
21 Uhr
20 Uhr
20 Uhr


Ü 100

Ü 100
(Ohne Altersbeschränkung / 81 Minuten)

Die Abschlussveranstaltung des umfangreichen Programmes "Was heißt schon alt?" (Aktionszeitraum vom 4. bis 17.7.) des Beratungszentrums Vogelsberg beginnt am Sonntag, den 17.07.22, um 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Lichtspielhaus. Um 16.00 Uhr zeigen wir dann die wunderbare Dokumentation "Ü 100" mit Anwesenheit der Regisseurin, Frau Dagmar Wagner, die sich auf ein anschließendes Filmgespräch freut und gerne Fragen beantwortet.

Am Ende möchte Anna (103) das Ansteckmikro als Brosche behalten und findet, dass sie viel über sich erzählt hat und es nun genug sei: Sie ist reif für den Untergang. Auch Franz (100) meint, dass nicht mehr viele Fragen offen bleiben, jünger wird er sowieso nicht mehr, nur noch schöner vielleicht. Theresia (101) verliert trotz ihrer Bettlägerigkeit nicht den Lebensmut: Es geht schon noch „a bisserl“ weiter. Hella (102) sitzt bei ihrer Friseuse, und Gerda (100) macht wie immer aus allem das Schönste, wartet auf ihr Einzelzimmer im Himmel. Auch Erna (104) lebt schön Tag für Tag ins 105. Lebensjahr und freut sich als Fußballexpertin auf das nächste Fußballspiel des FC Bayern. Währenddessen vertreibt Ernst (102) nachts den Einbrecher aus seinem Haus und Ruja (102) spielt zu allen Geschichten Klavier dazu.

Nach den Gesprächen macht sich Erschöpfung breit, Zeit für das nächste wohlverdiente Nickerchen. Eine große Gelassenheit und absolute innere Freiheit: Das gelebte Leben ist längst angenommen, nichts wird mehr auf Effizienz, Perfektion und Selbstdarstellung getrimmt: Was für eine wohltuende und oft heitere Gesellschaft. Doch es gibt nichts zu beschönigen: Es sind auch extrem eingeschränkte, abhängige Leben, manche mit Todessehnsucht. Aber alle meistern diese Herausforderung mit viel Würde, Tapferkeit, Humor und Selbstironie.

Den Film „Ü100“ hat Dagmar Wagner als Regisseurin, Produzentin und Autorin aus eigener Initiative ohne Beteiligung von Fernseh- oder Filmförderungsgelder hergestellt. Unterstützt haben sie dabei die Firma ARRI FILM&TV, München, die Maler- und Lackiererinnung München als Sponsoren, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie eine Spende der THEO WORMLAND STIFTUNG. Seit 30 Jahren arbeitet sie als Regisseurin, Autorin (Drehbuch und Privat/Unternehmensbiografien), Moderatorin und Dozentin/Vortragsrednerin.

Kinowoche vom 14. Juli bis 20. Juli
So. 17.07.
15 Uhr


Nawalny - Gift hinterlässt immer eine Spur

Nawalny - Gift hinterlässt immer eine Spur
(Ab 12 Jahren / 99 Minuten)

Der Film startet mit geheimen Aufnahmen in dem Flugzeug, in dem Nawalny auf dem Weg nach Sibirien mit dem russischen Nervengift „Nowitschok“ ermordet werden sollte. Nur durch eine Notlandung und eine Verlegung in die Berliner Charité – die seine Frau Julia gegen den Willen der russischen Regierung durchsetze – konnte er gerettet werden.

Seitdem sitzt Alexei Nawalny in Haft des Straflagers Pokrow in der Nähe von Moskau, das als besonders hart gilt. Am 22. März 2022 – inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine – wurde seine Strafe wegen angeblichen Betrugs auf neun Jahre Haft verlängert. Nawalnys Anwälte sind in Berufung gegangen und fordern Freispruch.

Wie ein Politthriller dokumentiert und begleitet Daniel Roher Nawalny in schockierenden und ebenso persönlichen Momenten. Von dem Giftanschlag im Flugzeug, über seinen Aufenthalt in Deutschland, bis zu seiner Rückkehr nach Moskau. Direkt nach seiner Landung wurde er noch am Flughafen im Auftrag der russischen Regierung festgenommen.

Kinowoche vom 14. Juli bis 20. Juli
So. 17.07.
20 Uhr


Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers

Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers
(Ab 12 Jahren / 94 Minuten)

Seine Kunst machte ihn in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts zum Liebling des Bürgertums, seine Kriegserfahrung später zum Dissidenten, seine politische Haltung schließlich zum Exil-Künstler – Heinrich Vogelers Lebensgeschichte ist eine radikale Sinnsuche in Zeiten großer Umbrüche. Sie wirft universelle Fragen zu Verständnis und Verantwortung von Kunst auf, die in Interviews mit zeitgenössischen Kunst- und Kulturschaffenden diskutiert werden und eine Brücke zum 21. Jahrhundert und dem Kunstbegriff der Gegenwart schlagen. Dabei verschmelzen die Zeitebenen sowie fiktionale und dokumentarische Aufnahmen mit Interviews, Archivbildern und Vogelers Malerei im Film zu einem organischen Gesamtwerk.

Kinowoche vom 14. Juli bis 20. Juli
Di. 19.07.
20 Uhr


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