Start ab 08. Oktober:

Vaterland

Vaterland
(Ohne Altersbeschränkung / 82 Minuten)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt PaweÅ‚ Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt PaweÅ‚ Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

 

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Do. 08.10.
Mo. 12.10.
Mi. 14.10.
20 Uhr
20 Uhr
15 Uhr


"Am Ende angekommen" - Lesung mit Doc Sauer

"Am Ende angekommen" - Lesung mit Doc Sauer
(Ab 12 Jahren / 120 Minuten)

Zum Welthospiz- und Palliativtag am Samstag, den 10.10.2026, um 19:00 Uhr, haben wir einen ganz besonderen Gast im Lichtspielhaus...den Landarzt und Autor Dr. Hermann Sauer.

Dr. Sauer widmet sich in seiner Lesung an diesem Abend einem Thema, das im Alltag häufig verdrängt wird. Unter dem Leitmotiv "Am Ende angekommen" spricht der Mediziner über Sterben und Tod und nähert sich damit einer Thematik, die viele Menschen lieber meiden, aus beruflicher wie persönlicher Perspektive.

"Im Umgang mit dem Sterben tut sich unsere Gesellschaft noch recht schwer", so Dr. Sauer, "dabei ist es unser einziges Lebensziel. Der Tod wird doch bei der Geburt gleich mitgeboren!" Er ist ein Befürworter für ein humanes Sterben, für Sterbehilfe und den ärztlich assistierten Suizid im häuslichen Umfeld des Patienten. "Meine Patienten bildeten mich zum Sterbehelfer aus. Eine Art zweiter Bildungsweg!" 

Die Lesung richtet sich an alle, die sich mit den Erfahrungen eines Landarztes rund um Lebensende und Abschied auseinandersetzen möchten.

Der Eintritt beträgt 10€...die Hälfte der Einnahmen wird gespendet (an wen, geben wir am Abend bekannt).

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Sa. 10.10.
19 Uhr


Auf zwei Rädern

Auf zwei Rädern
(Ab 6 Jahren / 89 Minuten)

Der Nachholtermin der ausgefallenen Vorstellung ist am Mittwoch, den 23.09.2026 um 20:00 Uhr.

Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.

AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet.

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
So. 11.10.
20 Uhr


Romys Salon

Romys Salon
(Ohne Altersbeschränkung / 90 Minuten)

Demenz verändert das Gedächtnis, nicht die Würde eines Menschen

Aktuell gibt es in Deutschland 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die Tendenz ist steigend. Die meisten Menschen erkranken erst im höheren Alter, aber auch jüngere Menschen können davon betroffen sein.

Der Vogelsbergkreis hat einen vergleichsweise hohen Anteil älterer Menschen. Fachlich geschätzt leben im Landkreis bis zu 3.000 Menschen mit einer Demenz.

Aus diesem Grund ist Demenz ein wichtiges Thema, denn es ist mehr als ein medizinisches Problem. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

Das Aktionsbündnis von AWO, DRK und VdK unter dem Dach des Familienbündnisses Vogelsberg hat sich vorgenommen, in den kommenden 5 Jahren für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln, Ängste und Vorurteile abzubauen, das Verständnis für Betroffene und Angehörige zu fördern und Entlastungs- und Unterstützungsangebote sichtbar zu machen.

Aus diesem Anlass findet am Dienstag, den 13.10., um 20 Uhr, ein Filmabend zum Thema DEMENZ im Lichtspielhaus Lauterbach statt.

Zum Film:
Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Di. 13.10.
20 Uhr


Verflucht Normal

Verflucht Normal
(Ab 12 Jahren / 121 Minuten)

Miteinander statt nebeneinander –
Wie psychische Gesundheit gelingt, wenn Menschen nicht durchs Raster fallen

Psychische Erkrankungen können jede und jeden treffen. Doch oft scheitern Betroffene nicht an fehlenden Hilfen, sondern an den Übergängen zwischen verschiedenen Unterstützungssystemen.

Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit beleuchtet Prof. Dr. Henning Daßler (Hochschule Fulda), wie bessere Vernetzung, frühe Unterstützung und gemeinsames Handeln dazu beitragen können, dass Menschen in Krisen nicht verloren gehen. Im Anschluss an den Vortrag lädt ein thematisch passender Kinofilm dazu ein, die Inhalte aus einer persönlichen Perspektive zu erleben und den Abend mit einem gemeinsamen Austaush ausklingen zu lassen.

Zum Film:
Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen, sondern er wird ermahnt, gehänselt und sogar bestraft. Fast 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Er nimmt so starke Medikamente, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben. Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peak) bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Ticks und Flüche reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Und langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Mi. 14.10.
18 Uhr


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