Start ab 17. Oktober:

Wackersdorf - Zur Webseite

Wackersdorf
(Ab 12 Jahren / 123 Minuten)

Kurzfilm: Keine Angst vorm Atom

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an. 

WACKERSDORF ist ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten. Johannes Zeiler (FAUST) spielt den Lokalpolitiker Hans Schuierer, der seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel setzte, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.

Kinowoche vom 17. Oktober bis 23. Oktober
Do. 17.10.
20 Uhr


In Zeiten des abnehmenden Lichts  - Zur Webseite

In Zeiten des abnehmenden Lichts
(Ohne Altersbeschränkung / 101 Minuten)

Kurzfilm: Olgastrasse 18

Wilhelm und seine Frau Charlotte, einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt, der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina, die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, ist „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ Eugen Ruges gefeierter Roman einer Familie in vier Generationen, die in den letzten Tagen der DDR auf eigene Art und Weise zerfällt. Nun liefert das Buch die Vorlage für den gleichnamigen Film, der auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Weltpremiere feierte.

Regisseur Matti Geschonneck („Boxhagener Platz“, „Das Zeugenhaus“) inszenierte Wolfgang Kohlhaases („Solo Sunny“, „Sommer vorm Balkon“) kongeniales Drehbuch mit Freiheit und Präzision, sensibler Komik und anrührender Tragik für die Leinwand. In den Hauptrollen brillieren Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina und Alexander Fehling. In weiteren Rollen sind u.a. Angela Winkler, Gabriela Maria Schmeide, Inka Friedrich und Thorsten Merten zu sehen.

Kinowoche vom 17. Oktober bis 23. Oktober
Fr. 18.10.
Sa. 19.10.
So. 20.10.
20 Uhr
21 Uhr
20 Uhr


Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo - Zur Webseite

Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo
(Ohne Altersbeschränkung / 94 Minuten)

Familienwahnsinn pur und Lotta Petermann (Meggy Hussong) ist mitten drin: Mama Sabine (Laura Tonke) kocht am liebsten Ayurdingsbums und arbeitet jetzt zu allem Überfluss auch noch im Meditationsstudio von Heiner Krishna (Milan Peschel). Papa Rainer (Oliver Mommsen) ist meistens grummelig und ihre beiden Blöd-Brüder (Lenny und Marlow Kullmann) ärgern sie den ganzen Tag. Zum Glück hat Lotta ihre beste Freundin Cheyenne (Yola Streese) – mit ihr ist alles gleich viel besser! Zusammen mit Cheyenne und dem nerdigen Mitschüler Paul (Levi Kazmaier) hat Lotta eine Bande: Die wilden Kaninchen. Und die können eins gar nicht ausstehen: ihre eingebildete Mitschülerin Berenike (Laila Ziegler) und ihre (G)Lämmer-Girls. Besonders fies ist, dass Berenike eine große Party feiert und alle eingeladen hat. Sogar Paul. Nur Lotta und Cheyenne nicht. Das wollen die beiden Freundinnen sich nicht gefallen lassen und versuchen alles Mögliche, um doch noch zur Party gehen zu dürfen! Doch selbst die Idee, den berühmten Sänger Marlon (Lukas Rieger) mit zur Party zu bringen, scheitert und es kommt zu einem großen Streit zwischen den beiden Freundinnen. Aber Lotta wäre nicht Lotta, wenn sie es nicht schaffen würde, die Freundschaft zu Cheyenne zu retten und dabei zu erkennen, was wahre Freundschaft bedeutet…

Rotzfrech und witzig erzählt MEIN LOTTA-LEBEN vom Chaos in Lottas verrücktem Alltag, basierend auf der gleichnamigen, beliebten Bestseller-Kinderbuchreihe von Autorin Alice Pantermüller und Illustratorin Daniela Kohl, die im Arena Verlag erschienen ist. Regisseurin Neele Leana Vollmar hat das junge Publikum bereits durch ihre erfolgreichen und vielbeachteten Kinderfilm-Hits RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN und RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN begeistert.

Kinowoche vom 17. Oktober bis 23. Oktober
Sa. 19.10.
So. 20.10.
17 Uhr
17 Uhr


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