Start ab 15. November:

Das Wunder von Mals - Zur Webseite

Das Wunder von Mals
(Ohne Altersbeschränkung / 88 Minuten)

Kurzfilm: Irrtümer - Fluchtversuch

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feurwerk der Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden.

Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich bei in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfellobby denkt keinen Augenblick daran dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstigen Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Machtmitteln.

Ein ungleicher Kampf beginnt, indem die Menschen in Mals über sich hinauswachsen werden. Denn ihr „Nein“ zu Pestiziden und Monokulturen ist gleichzeitig ein „Ja“ zu Vielfalt, Schönheit und Eigenart, ein „Ja“ zur eigenen Identität.

„Ein Film der zeigt, wie wir unsere Ohnmacht und Lethargie überwinden können. Man verlässt das Kino mit Zuversicht und guter Laune.“

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Do. 15.11.
20 Uhr


Die grüne Lüge  - Zur Webseite

Die grüne Lüge
(Ohne Altersbeschränkung / 93 Minuten)

Kurzfilm: Irrtümer - Fluchtversuch

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Fr. 16.11.
20 Uhr


Das fliegende Klassenzimmer (1954) - Zur Webseite

Das fliegende Klassenzimmer (1954)
(Ohne Altersbeschränkung / 88 Minuten)

Kurzfilm: Der Chinese

Von Erich Kästner stammt nicht nur das Drehbuch zu diesem Film, er spielt auch sich selbst und ist der Erzähler im Film. Die Tertianer eines Internats und die Realschüler einer benachbarten Schule denken sich die verrücktesten Streiche aus, nur um den jeweils anderen gehörig eins auszuwischen. Als die Realschüler sich eines Tages erdreisten, die Aufsatzhefte der Gymnasiasten zu stehlen, gerät der Schultag erst so richtig aus den Fugen.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Sa. 17.11.
So. 18.11.
17 Uhr
17 Uhr
Kinowoche vom 22. November bis 28. November
Fr. 23.11.
Sa. 24.11.
17 Uhr
17 Uhr


Halt!Los! - Zur Webseite

Halt!Los!
(Ohne Altersbeschränkung / 75 Minuten)

Kurzfilm: Carlotta‘s Face

Film & Gespräch

Halt!Los! begleitet einen jungen Mann, der an einer Psychose erkrankt, da ihn die Existenzängste seiner Umwelt erdrücken und er sich daraufhin in eine Scheinwelt flüchtet.

Max, 21 Jahre, trommelt leidenschaftlich in Frankfurter Clubs zu elektronischer Musik, doch sein Vater findet das realitätsfremd und sieht die letzte Karrierechance für Max in seiner eigenen Versicherungskanzlei. Als Max´ persönliche Pläne zu scheitern drohen, wird der Widerstreit zwischen dem Druck von außen und seinen eigenen Wünschen immer stärker und gipfelt in einer Psychose. Kann er es trotzdem schaffen, sich mit seinem Lebenstraum selbst zu verwirklichen?

Hintergrund & Infos zu Halt!Los!

Moritz Becherer schrieb das Drehbuch zu Halt!Los! und führte Regie. Mit dem Film geht er seinem persönlichen Anliegen nach, jungen Menschen Mut zu machen, an sich selbst glauben zu dürfen. Angst sollte nicht als Antrieb unserer Gesellschaft dienen, sondern als die Ursache vieler innerer Zerwürfnisse gesehen werden. Becherer hatte selbst fünf Jahre lang mit einer Psychose zu kämpfen. (MB)

Im Anschluss an den Film steht der Regisseur Moritz Becherer für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der hessen film tour 2018 statt.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Sa. 17.11.
20 Uhr


Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm - Zur Webseite

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm
(Ab 6 Jahren / 130 Minuten)

Kurzfilm: Megatrick

Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen … Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben!

Nach „Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und Kurt Weill unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann sowie „Die Beule – Ein Dreigroschenfilm", „Dreigroschenroman", „Der Dreigroschenprozeß – Ein soziologisches Experiment“ und weiteren Texten von Bertolt Brecht.

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
So. 18.11.
20 Uhr


Zeit für Utopien - Zur Webseite

Zeit für Utopien
(Ohne Altersbeschränkung / 98 Minuten)

Kurzfilm: Delivery

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

„Ich wollte nicht mehr Teil des Problems sein, sondern Teil der Lösung werden“, erzählt Petra Wähning von ihrem Entschluss, ein Projekt der „Solidarischen Landwirtschaft“ zu starten. Statt ihr Geld im Supermarkt zu lassen investieren 300 Konsumenten direkt in einen landwirtschaftlichen Betrieb und werden dafür von diesem mit Lebensmitteln beliefert. Aber lassen sich mit Modellen, die im Kleinen funktionieren, auch große Städte versorgen? Petra Wähning macht sich auf die Reise und entdeckt in Südkorea die Genossenschaft „Hansalim“, deren Bauern 1,5 Millionen Menschen mit regionaler Frischkost in Bio-Qualität versorgen. Weil rund 70 Prozent der Konsumentenpreise bei den Herstellern landen, haben die Bauern von „Hansalim“ eine gute Perspektive.

Laura Gerritsen von „fairphone“ macht sich auf den Weg zu den Kobalt-Minen im Kongo, um für die in Smartphones benötigten Mineralien faire Produktionsbedingungen zu etablieren: „Alles was wir in Europa kaufen, hat einen Einfluss auf die Herstellungsländer, die sich sehr oft im Süden befinden. Wir wollen Signale für die Konzerne geben, dass für die Konsumenten neben Gewinn auch soziale und ökologische Kriterien wichtig sind“.

„Angesichts der Klimakatastrophe haben sich die zivilisierten Regierungen der Welt darauf geeinigt, dass in Zukunft jeder Mensch nur 2,5 Tonnen Kohlendioxid im Jahr verbrauchen  darf, in Europa werden aber derzeit durchschnittlich elf Tonnen pro Kopf verbraucht“, sagt der Vordenker der Postwachstumsgesellschaft Niko Paech. Im Züricher Wohnprojekt „Kalkbreite“ wird vorgelebt, wie dieses Ziel zu erreichen ist, ohne auf einen angenehmen Lebensstil verzichten zu müssen.

1336 Tage dauerte die Besetzung einer Fabrik, die der Unilever-Konzern schließen wollte. Heute verwalten die Mitarbeiter den Betrieb in Südfrankreich als Genossenschaft „Scop Ti“ selbst. „Es liegt jetzt an uns, diese Kooperative mitzutragen, um gemeinsam dort anzukommen wo wir hinwollen“, sagt Rim Hindri.

Gibt es nach dem Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierender Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt?

Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.

 

Kinowoche vom 15. November bis 21. November
Mo. 19.11.
Mi. 21.11.
20 Uhr
20 Uhr


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